Donnerstag, 20. September 2018
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Review: Gamewarez RX Red

Butzbach schlägt zurück: Nachdem wir schon Ende 2017 einen Sitzsack von Gamewarez testen durfte, hatten wir jetzt die Gelegenheit dazu, ein ganz neues Modell in Augen- und Gesäßschein zu nehmen. Der RX Red aus der Relax-Serie soll noch mehr Bequemlichkeit bieten, so dass auch ausgedehnte Zockfestivals ohne Verspannungen möglich sind. Haut das hin oder versprechen uns die Macher zuviel? Lest unser Review und findet es heraus.

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Jetzt im Doppelpack

Es lohnt sich durchaus, ein Auge auf die Relax-Serie von Gamewarez zu werfen – selbst, wenn man bereits ein Vorgängermodell besitzt. Als eines der hervorstechendsten Merkmale bringt das knapp 140,- Euro teure Sitzmöbel nämlich eine Fußablage mit. Das hat gegenüber einem einzelnen, längeren Sitzsack den Vorteil, dass man deutlich flexibler ist: Ihr seid deutlich größer als der Durchschnitt? Dann kann das Fußteil ein wenig weiter weg positioniert werden. Ihr braucht eine weitere Sitzgelegenheit für einen Mitzocker? Dann tut es die Fußablage zumindest vorübergehend.

Warum Sitzsäcke so praktisch sind? Nun, es sind ziemlich portable Möbelstücke. Binnen weniger Sekunden hat man sich so einen Sitzsack dahin gezerrt, wo man ihn aktuell am ehesten braucht, und das ist für Liebhaber unseres Hobbies in aller Regel relativ nahe vorm Fernsehgerät. Da wo die Couch versagt, weil man nach vorne gebeugt in schlechter Körperhaltung verbringt, punktet so ein Sitzsack in Fernseher-Nähe voll und ganz. Sicherlich kann man auf dem RX Red und seinen andersfarbigen Kollegen auch musikhörend oder lesend herumlümmeln – jeder, wie er es möchte.

Geschmacksfragen

Wir haben es eben ja bereits durchblicken lassen: Die Relax-Reihe zeigt sich nicht nur in der uns vorliegenden Variante RX Red (schwarze Oberfläche mit roten Ziernähten), sondern auch als RX Camouflage (in etwas gewöhnungsbedürftiger Grau-Schwarz-Rosaroten Tarnoptik), als RX Venom (in giftigem Neongelb), als RX Ice (in Eisblau), als RX Fire (in Knallrot), als RX Pink (Schwarz mit pinken Ziernährten), als RX Blue (Schwarz mit blauen Ziernähten) und als RX Green (Schwarz mit grünen Ziernähten). Der Preis ist bei allen Varianten bis auf den RX Camouflage gleich. Letzterer schlägt mit rund 160,- Euro zu Buche.

Nun können wir natürlich nur für unser vorliegendes Modell sprechen, dort ist die Verarbeitung aber erstklassig ausgefallen. Mein Kollege hatte im Dezember 2017 bereits die Qualität des „Crimson Thunder“ gelobt, und nach ausgiebigem Probesitzen verstehe ich auch, woher diese Begeisterung kam. Es gilt: Auspacken und reinsetzen, man benötigt keine weiteren Schritte, um den Sitzsack gefechtsbereit zu bekommen. Die Styroporkügelchen, mit denen der RX Red gefüllt ist, werden irgendwann unweigerlich ihre Integrität verlieren und nicht mehr ganz so fluffig wie am Anfang sein. Dann funktioniert das Nachfüllen aber problemlos: In den Sitzsäcken der Relax-Serie steckt so eine Art Innenhülle, die man auch abseits des Wohnzimmers befüllen kann.

Featuritis

Und über den RX kann man noch mehr berichten, denn Gamewarez weiß offenbar genau, wie man heute zockt und was man so um sich hat. Das Headset, das man für die Kommunikation mit dem Clan benötigt, kann man wunderbar in eine Schlaufe an der Seite befestigen, wenn es gerade Pause hat. Tablets, Smartphones, Fernbedienungen oder auch mal ein Getränk können in Seitentaschen untergebracht werden. So hat man alles Wichtige griffbereit, und wenn wirklich mal ein Malheur mit der Cola oder der Currywurst passiert, so kann man das Gewebe auch sehr gut reinigen.

Hinzugekommen ist gegenüber der Standardvariante ein Kopfkissen, das per Klettverschluss befestigt wird. Abhängig davon, wie man den Sitzsack benutzt, mag das Teil eher unnötig sein – aber das gute daran ist eben, dass es nicht zwangsläufig benutzt werden muss. Besonders für diejenigen, die am ehesten lang ausgestreckt vor sich hin lümmeln, ist das natürlich ein guter Weg, den Kopf in die richtige Position zum Zocken zu bringen.

Everything in its right place

Wer sich beispielsweise in den Gaming-Gruppen auf Facebook tummelt, der weiß, dass es längst nicht mehr verschrobener Egozentrismus oder peinlicher Nerdkult ist, wenn man sich ein Gaming-Zimmer einrichtet. Je nach Größe ein bis zwei Sitzsäcke rein – optimaler geht es kaum noch, so die einhellige Meinung in der Redaktion. Mir fehlt zwar der direkte Vergleich zum Standardmodell, aber es ist sicherlich nicht übertrieben, wenn ich sage, dass mich der RX Red absolut begeistert hat. Ebenso wie mein Kollege das im Dezember getan hat, habe auch ich alle greifbaren Freunde und Verwandte auf dem Sitzsack geparkt.

Negative Äußerungen gab es absolut keine, dafür reichlich Verwunderung: Wie kann ein „einfacher“ Sitzsack nur so bequem sein? Nun, das ist leicht zu beantworten, denn der RX Red ist alles, nur nicht „einfach“. Sowohl in Entwurf als auch in die Fertigung sind viele Überlegungen geflossen, es handelt sich sicherlich um keinen Schnellschuss. Kann man beim Zocken günstiger sitzen? Klar, wenn man absolut kein Geld ausgeben möchte, tut es der Küchenstuhl oder eine Apfelsinenkiste.

Nun steckt man aber so viele hundert Euro in Konsolen, Zubehör und Spiele – wieso also nicht einmal 140,- Euro in die Hand nehmen und dann lange davon zehren? Im Übrigen kostete das Standardmodell vor nicht einmal einem Jahr nur unwesentlich weniger, die RX-Serie bietet für zehn Euro Aufpreis aber deutlich mehr. Es mag sich natürlich nach billiger Werbung anhören, wenn hier nun geschrieben steht, dass einem schon beim ersten Testsitzen klar wird, dass man nicht mehr ohne einen solchen Sitzsack zocken möchte. Dem ist aber tatsächlich so, und das wird Euch auch jeder, der z.B. auf der Gamescom ein solches Sitzmöbel ausprobiert hat, garantiert bestätigen.

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