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Review: How to Survive 2

Der Hype rund um Zombies und Survival ist ungebrochen – kaum ein Monat vergeht, ohne dass wir in einem neuen Spiel Zombies verprügeln, Lebensmittel sammeln und Waffen basteln sollen. Auch der Februar enttäuscht da nicht, dieses Mal mit „How to Survive 2“. Ob das Spiel sich von seinem Vorgänger abhebt und ob das Ganze auch 2017 noch Spaß macht, erfahrt Ihr in unserem Review.

Infektionsursache unbekannt

Die Ursprünge von „How to Survive 2“ unterscheiden sich gar nicht so sehr von denen des Vorgängers: Wir finden uns inmitten einer Zombie-Epidemie wieder und haben weder eine Ahnung, was die Ursache des Ausbruchs ist, noch wie wir länger als ein paar Minuten am Leben bleiben sollen. Erfreulicherweise ist uns dabei wieder Kovac behilflich – genau, der Kerl, der uns schon im Vorgänger mit seinem charmanten osteuropäischen Akzent bezauberte.

Überhaupt erinnert noch Vieles an das originale „How to Survive“: An der grundsätzlichen Darstellung und beim Gameplay hat sich erst einmal wenig getan. Okay, wir befinden uns mittlerweile nicht mehr auf einer Inselgruppe, sondern in Louisiana, wo wir eine Mischung aus ländlichen und Großstadtgebieten vorfinden. Alleine das ist schon einmal eine willkommene Abwechslung gegenüber dem Vorgänger. Aber damit haben wir die Neuerungen noch nicht erschöpfend behandelt.

Der Zombieteufel im Detail

Schnell wird klar, dass man „How to Survive 2“ vergleichsweise starke Features in Sachen „Basisbau“ mit auf den Weg gegeben hat. Außerdem soll das Spiel zu einem respektablen Koop-Abenteuer einladen: Man kann zu viert offline per Splitscreen und zu viert online via PSN/Xbox Live kooperativ spielen. Und der Knaller daran ist, dass man zumindest theoretisch jedem der vier Online-Spielern drei Kollegen per Splitscreen zuschalten kann. Demnach gäbe es vier Online-„Inseln“ mit jeweils vier Spielern – wenn sich genügend Teilnehmer einfinden sollten. Zu unserem Testzeitpunkt war es aber einfach schlicht möglich, Online-Mitspieler zu finden beziehungsweise zu diesen zu connecten. Dabei handelt es sich laut Entwickler um einen Bug, der mit dem nächsten Update ausgemerzt werden soll.

Auch hat man die Darstellung beziehungsweise die Kamera gegenüber dem Vorgänger geändert. Es gibt jetzt verschiedene Zoomstufen, für den Fall, dass Ihr mal genau hinschauen müsst oder den Überblick verloren habt. Außerdem: Ihr dürft Euren eigenen Charakter erstellen, es gibt nicht mehr nur ein paar vorgegebene, auf die man sich beschränken müsste. Zudem hat man das Feigenblatt regulärer Story-Missionen beinahe vollständig aufgegeben. Es ist immer noch ziemlich befriedigend, Zombie um Zombie aus dem Weg zu räumen – auch wenn das irgendwann etwas nachlässt.

Licht und Schatten

Für ein rund 15,- Euro teures Spiel bietet „How to Survive 2“ eine durchaus annehmbare Optik – so lange man sich als Interessent darüber im Klaren ist, dass es hier keine hochmoderne Engine und keinen Fotorealismus gibt. Muss es ja auch nicht, vielen, wenn nicht gar den meisten Spielern ist der Spielspaß wichtiger als eine möglichst realistische Grafik. Qualitativ unterscheidet man sich nicht signifikant von der Darstellung des Vorgängers, aber – wie bereits erwähnt – das Ganze ist deutlich abwechslungsreicher. Da haben wir nichts zu meckern, anders sieht es aber beim Gameplay aus.

Und zwar sind es die Missionen, die uns ein wenig auf den Magen schlagen. Wenn man sich erst einmal ein paar Stunden mit „How to Survive 2“ beschäftigt hat, fällt so langsam die etwas monotone, auf Grinding ausgelegte Natur vieler Missionen auf. Da wäre auf jeden Fall mehr Abwechslung notwendig, die Entwickler haben hier viel Potential verschenkt. Letztendlich darf man aber auch nicht vergessen, das der Titel eben durchaus im „Low Budget“-Segment erschienen ist – und dafür bekommt man dann doch eine ganze Menge Spaß.

Bewertung

Präsentation - 71%
Gameplay - 73%
Umfang - 81%

75%

Gesamt

Es wäre nicht ganz zutreffend, zu behaupten, „How to Survive 2“ würde genau da weitermachen, wo der Vorgänger aufgehört hat. Zwar teilt man sich tatsächlich viele Elemente, es geht aber dieses Mal mehr um das reine Überleben, als darum irgendeine Story zu erleben. Die Umsetzung ist gut, der Umfang mehr aus ausreichend - wenn man es nur geschafft hätte, die Missionen weniger monoton zu gestalten, hätten wir eine uneingeschränkte Empfehlung für Genre-Fans ausgesprochen.

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