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Der neue Strategieshooter Isonzo, um was geht es?

Blackmill Games hat mit Isonzo einen neuen Shooter vorgestellt. Das Meisterwerk wurde am 13. September 2022 veröffentlicht und ist damit noch brandneu. Isonzo dürfte den wenigsten hierzulande ein Begriff sein und das ist auch absolut verständlich. Das Städtchen liegt im italienisch-slowenischen Grenzgebiet und hier in den Alpen haben sich in den Jahren 1915-1918 mehrere blutige Schlachten zugetragen.

Damit ist auch bereits klar, dass es sich bei Isonzo nicht um ein gemütliches Kartenspiel in einem Online Casino Echtgeld handelt. Ganz im Gegenteil, hier geht es vom ersten Moment an ums nackte Überleben. Isonzo ist also ein actiongeladener Shooter, jedoch kein gewöhnlicher, denn auch Taktik, Strategie und Teamwork stehen hier im Vordergrund. 

Isonzo ist das dritte Spiel von Blackmill Games, das sich mit historischen Schlachten beschäftigt

Blackmill Games ist ein niederländischer Spiele-Entwickler, der sich scheinbar auf historische Schlachten spezialisiert hat. Im Jahre 2013 im niederländischen Alkmaar gegründet, hat man zwei Jahre lang an der ersten Veröffentlichung gearbeitet. 2015 war es dann endlich so weit, mit Verdun wurde der erste First Person Shooter veröffentlicht. 

Bereits bei Verdun hat man penibel darauf geachtet, nicht nur ein realistisches Gameplay, sondern auch historische Fakten und Ereignisse in das Spielgeschehen einzubauen. Anschließend vergingen wieder zwei Jahre, ehe 2017 mit Tannenberg die Ostfront des Ersten Weltkrieges in das Spielgeschehen rückte. 

Der Kampf in den Isonzo-Schlachten 1915-1918

Um den historischen Bezug zum Spiel herstellen zu können, muss man sich schon sehr genau in der Materie des Ersten Weltkrieges auskennen. Bei den Isonzoschlachten handelt es sich um insgesamt zwölf Schlachten. In den slowenischen Alpen standen sich auf der einen Seite die italienische Armee und auf der anderen die Armeen der Mittelmächte Deutschlands und Österreich-Ungarns gegenüber.

In diesen zwölf Schlachten wurden insgesamt mehr als 1 Millionen Soldaten auf beiden Seiten getötet, verwundet oder galten als vermisst. Die Kampfhandlungen fanden in der Umgebung des slowenischen Flusses Isonzo in den julischen Alpen statt. In diese atemberaubende Gebirgskulisse taucht man auch als Spieler bei Isonzo von Blackmill Games ein.

Die Stärken des Spiels liegen in der Grafik und dem realistischen historischen Bezug

Grafisch ist Isonzo eine absolute Meisterleistung. Eigentlich ist das alles andere als ein Wunder, denn Blackmill Games hat bereits bei den beiden Vorgängertiteln reichlich Erfahrung gesammelt. Die blendende Sonne, wolkenverhangene Berggipfel und Explosionen sind derart realistisch, dass man bei Isonzo kaum zum Durchatmen kommt.

Das Spielprinzip klingt zudem leichter, als es tatsächlich ist. Die beiden Teams werden in Angreifer und Verteidiger unterteilt. Die Angreifer müssen hierbei Stellungen einnehmen und die Verteidiger die Angriffe wiederum abwehren.

Starker Fokus auf das Multiplayerspiel

Aufgrund dieses Spielprinzips ist es fast schon logisch, dass sich bei Isonzo alles um das Multiplayerspiel dreht. Die Angreifer haben jedoch nur eine bestimmte Anzahl an Leben zur Verfügung und die Verteidiger können sich nur auf 2-3 Stellungen zurückziehen.

Gewinner ist daher derjenige, der entweder alle Stellungen erobert (Angreifer) oder derjenige, der dem anderen Team alle Leben angeknöpft hat. Bei dieser Konstellation bleibt somit kaum Raum für einen Kampagnemodus, was irgendwie auch ein bisschen schade ist. 

Gamewarez

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