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Deshalb setzen Spieleentwickler immer mehr auf Mobile-Games

Es dürfte niemanden überraschen, dass die Nutzerzahlen von Mobile-Games in den letzten Jahren durch die Decke gegangen sind. Vergleicht man die Zahlen mit anderen Plattformen, dann fällt einem der Unterschied sofort auf. Es wundert daher auch nicht, dass sich immer mehr Spieleentwickler komplett auf die Entwicklung von Spielen für Smartphones und Tablets fokussieren. Wir haben uns Mal angeschaut, wie und warum dieser Trend so stark verbreitet zu sein scheint und welche Folgen daraus entstehen könnten. Dabei haben wir uns auch angeschaut, welchen Einfluss Veranstaltungen wie die Gamescom auf diese Entwicklung haben.

Sieht man sich die Ankündigungen und Nachrichten an, die bei der Gamescom, aber auch bei anderen Veranstaltungen der Gaming-Branche die Unterhaltungen bestimmen, dann verlagert sich die gesamte Branche auf Mobile-Games. Ein Trend, der sich in den vergangenen Monaten weiter verstärkt hat. Wir alle haben in den letzten Monaten mehr Zeit zu Hause verbracht, als es dem ein oder andere Lieb war. Das die Nutzung von Games dabei in die Höhe geschnellt ist, weiss mittlerweile jeder.

Davon profitiert haben aber vor allem Entwickler von Spielen für Smartphones und Tablets. Denn auch wenn die Absatzzahlen von Konsolen wie der Playstation oder der Xbox neue Höhen erreicht haben, so ist das bestimmende Thema ganz klar; Mobile-Gaming. Schon allein auch,  weil immer mehr Anbieter ihre Games und neue Automatenspiele darauf umstellen. Selbst Nintendo hat den Trend in den letzten Jahren erkannt und setzt mittlerweile auf Mobile-Games.

Der Hauptgrund ist für die meisten Entwickler sicherlich der finanzielle Aspekt. Auch wenn viele der Spiele kostenlos sind, sind die In-App-Käufe so lukrativ, dass es sich trotzdem lohnt. Und diese Entwicklung wird sich fortsetzen. In Zukunft wird kaum ein Spiel für mobile Geräte noch etwas kosten. Free-to-Play ist das neue Modell, welches sich auch weiterhin durchsetzen wird. Allein schon weil die In-App-Käufe in Zukunft cleverer und lukrativer aufgestellt sein werden. Wir wollen hier zwar nicht zu sehr in die Materie einsteigen, aber alleine um die In-App-Käufe herum hat sich in den letzten Jahren eine Industrie gebildet, die Milliarden wert ist. Diese erstreckt sich von Dienstleistern bis zu Softwareunternehmen die es Entwicklern, Nutzern und Werbetreibenden ermöglichen, dass Maximum aus den In-App-Käufen herauszuholen.

Eine wichtige Rolle wird hierbei auch die steigende Beliebtheit von Bitcoin und anderen Kryptowährungen spielen. Denn in Zukunft werden immer mehr Games ihre eigene Kryptowährung nutzen oder eine bereits vorhandene Alternative in das Spiel integrieren. Auf dem Smartphone ist diese Integration einfacher, als auf anderen Plattformen. Auch weil viele Nutzer von Krypto sich bereits an die Nutzung von diesen Währungen auf dem Smartphone gewöhnt haben. Aber vor allem, weil die technischen Möglichkeiten bereits vorhanden sind.

Für die Entwickler von Spielen bringt dies natürlich noch mehr Möglichkeiten, um ein Spiel zu monetarisieren. Und diese Entwicklung ist keine weit entfernte Vorstellung! Wir werden in den kommenden Jahren viele Veränderungen sehen, die Mobile-Games noch faszinierender machen werden. Im  Moment ist es aber noch so, dass Entwickler vor allem auf eine steigende Nachfrage reagieren, die im letzten Jahr nochmal verstärkt wurde. Hinzu kommt, dass viele Spiele für das Smartphone einfach zu programmieren sind und der Aufwand sich dabei in Grenzen hält. Daher ist es für viele Studios auch möglich, dass man regelmäßig neue Spiele auf den Markt bringen kann.

Die Zukunft der Spielebranche ist und wird auch weiterhin die Mobile-Plattform sein, die von Smartphones und Tablets bereitgestellt wird. Dieser Trend wird sich in Zukunft nicht drehen, sondern eher noch verstärken. Technologien wie VR und AR werden Gamification mit dem Smartphone noch interessanter für potenzielle Nutzer machen. Wer von PokemonGo begeistert war, dürfte in Zukunft auch seine wahre Freunde mit Mobile-Games haben, denn die Hersteller überschlagen sich gegenseitig damit, ähnliche Spiele herauszubringen und zu entwickeln.

Der Hauptgrund für die Entwicklungen ist zwar finanzieller Natur, aber es sind vor allem die Nutzer, die diese Spielen unbedingt haben möchten. Und die Sehnsucht nach Mobile-Games ist aktuell einfach riesig. Ein weiterer Grund der hinzukommt, ist auch dass es noch nie so einfach war ein Spiel für das Smartphone zu programmieren. Wer eine gute Idee hat, der muss nicht in einem Spielstudio arbeiten und sechs Jahre studiert haben, um diese umzusetzen. Das Aufsetzen eines einfachen Mobile-Games kann mittlerweile im Grunde jeder machen, der Zugang zum Internet hat. Und wenn man es nicht selber machen will, dann kann man einen Freelancer einstellen und sich somit für kleines Geld ein Spiel programmieren lassen. Diese Form der Dezentralisierung ermöglicht es immer mehr Menschen zu Entwicklern zu werden und ihre eigenen Ideen und Träume umzusetzen.

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