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Haben Gamer Vorteile im Online-Casino?

Millionen von Zockern können nicht irren. Videospiele machen Spaß – und sie bringen außer Freizeitvergnügen noch weitere Vorteile. Was einst als Teenagerhobby oder nerdig galt, ist in Deutschland längst zum Alltag geworden. Rund 54 Prozent aller Bewohner der Bundesrepublik zocken regelmäßig oder zumindest gelegentlich Videospiele. Darunter fallen epische Fantasy-Spiele wie Elden Ring genauso wie Strategiespiele, Egoshooter, Run ‚n‘ Jump Games wie Super Mario und Zahlenpuzzle wie Sudoku.

Weil die Grenzen zwischen reinem Vergnügen und pädagogischem oder artistischem Anspruch fließend sind, steht der Lerneffekt beim Gaming im Hintergrund, aber vorhanden ist er dennoch. Experten sind sich längst einig, dass Zocken im gesunden Rahmen diverse Kompetenzen stärkt und zudem die Psyche unterstützt.

Zu den am häufigsten genannten positiven Effekten gehören unter anderem die Stärkung der räumlichen Wahrnehmung, Gedächtnistraining sowie bessere Hand- und Augenkoordination, aber auch Depressionen und Einsamkeit können gegebenenfalls durchs Spielen gelindert werden.

Weil die meisten Spiele temporeich sind, werden außerdem die Reflexe sowie Entscheidungsfähigkeit gefördert. Vor allem bei den Strategiespielen kommt es zudem auf Teamarbeit an, so dass die meisten Zocker spielerisch an ihren sozialen Kompetenzen arbeiten. Situationsanalyse, Ausdauer und der Umgang mit Niederlagen werden ebenfalls unterschwellig geübt.

All das hilft Gamern auch im Casino, beispielsweise beim Online Roulette, wobei es auf die Art der gewählten Glücksspiele und der bevorzugten Games ankommt, wie stark sich die Vorbereitung als Videospieler wirklich auswirkt.

Den größten Vorteil haben Zocker, die bevorzugt von strategischen Entscheidungen abhängende Games spielen, bei den nur am Rand auf Glück basierenden Casinospielen.

Dazu zählt das als am leichtesten zu lernende Blackjack. Die Prinzipien sind einfach – der Zocker muss mindestens den gleichen Kartenwert wie der Dealer erreichen, ohne dabei die 21 zu überschreiten. Es gibt feste Regeln, wann der Dealer eine weitere Karte nehmen muss, nämlich wenn er 16 oder weniger Punkte auf der Hand hat. Ab 17 Punkten darf er hingegen keine weitere Karte nehmen.

Diese Spielstruktur liefert den Zockern wichtige Daten für strategische Entschlüsse, in einem eng begrenzten Rahmen. Ein gutes Gedächtnis für bereits ausgespielte Karten und Konzentrationsfähigkeit sowie mathematisches Verständnis gehören dazu, um beim Blackjack die bestmöglichen Chancen zu haben.

Das gilt sogar in noch stärkerem Maße für das vielfach auch gesetzlich als Geschicklichkeitsspiel anerkannte Poker. Mathematik, psychologisches Verständnis und vor allem Nervenstärke sind die wichtigsten Grundpfeiler für langfristigen Erfolg. 

Damit werden ähnliche Anforderungen wie in Taktikspielen wie DOTA 2 und Fortnite gestellt. Wer sich im Videospiel blitzschnell auf neue Ereignisse einstellen und die Reaktionen der Gegner einstellen kann, wird auch beim Pokerspiel kaltes Blut bewahren. 

Hinzu kommt Stehvermögen. Obwohl die meisten Pokerhände schnell beendet sind, können sich Turniere über etliche Stunden oder gar Nächte hinziehen, ohne dass die Konzentrationsfähigkeit nachlassen darf. Nicht umsonst werden sowohl Games wie DOTA 2 wie auch Online-Poker zu den eSports gezählt.

Das Wissen um statistische Wahrscheinlichkeiten hilft aber auch, wenn es um reine Glücksspiele geht, obwohl sich deren Ausgang selbst vom gewieftesten Zocker nicht beeinflussen lässt. Was sich etwa je nach Slotspiel unterscheidet, sind die Rahmenbedingungen, inklusive der Mindesteinsätze, möglichen Freispiele und der Progression sowie die Gesamtausschüttung. 

Wer ein Gefühl dafür hat, welches Spiel einem vom Temperament her liegt und zudem kalkulieren kann, welche Strategie die höchsten Gewinnaussichten und niedrigsten Risiken verspricht, kann seine Resultate selbst im rein von Fortuna abhängenden Spiel verbessern.

Hinzu kommt der vernünftige Umgang mit Niederlagen, den die meisten Gamer zwangsläufig gelernt haben. Sogar der beste Taktiker unter den Zockern kann nicht immer gewinnen, ob er nun als Ego-Shooter antritt oder im Team spielt. 

Das gleiche gilt für jegliches Glücksspiel. Die weltbesten Pokerspieler wissen, dass Verlieren dazu gehört. Wenn es nur ein paar Hände sind, lassen sich die Zwangspausen damit verbringen, die Gegner und deren Taktik und psychologisches Profil zu studieren. Ansonsten ist es genauso nützlich, erkennen zu lernen, wann Schluss sein sollte.

Kontrahenten zu studieren ist zwar bei den wenigsten Videospielen mitten im Game möglich, aber auch hier ist es sinnvoll, Auszeiten damit zu verbringen, andere Teams oder Einzelkämpfer zu beobachten und deren Verhalten zu analysieren. 

Wer an der Konsole oder auf dem Smartphone in erster Linie im Battle Royale antritt, wird Spiele wie Blackjack leichter finden. Dabei tritt jeder Zocker nur gegen den Dealer an. Wer hingegen darin geübt ist, es als Teamchef mit einer gegnerischen Mannschaft aufzunehmen, sollte sich auch auf die Herausforderungen einer mehrköpfigen Pokerrunde einstellen können.Um allerdings durchs Gaming wirklich tauglich fürs Online-Casino geworden zu sein, sollten die Zocker vorab feststellen, ob sie außer all den anderen positiven Begleiterscheinungen durch Videospiele auch Mäßigung und Selbstbeherrschung gelernt haben. Schließlich soll bei all den Spielen der Spaßfaktor im Vordergrund stehen, um im gesunden Rahmen zu bleiben.

Gamewarez

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