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Von Familienunterhaltung bis Hardcore-Gamer – Welche Konsole ist die richtige für mich?

Sowohl Sony als auch Nintendo und Microsoft buhlen teilweise mit gleich mehreren Konsolen um die Gunst der Zockergemeinde. Die unterscheiden sich nicht nur in puncto Hardware und Handhabung, sondern können auch in gleich mehreren Varianten gekauft werden. Zudem gibt es teilweise starke Differenzen bezüglich Mehrspieleroptionen, Online-Anbindung und Premium-Abonnements. Um da noch den Durchblick zu behalten, haben wir die wichtigsten Aspekte einmal zusammengefasst und uns gefragt: Welche Konsole ist eigentlich die richtige für mich?

Gaming-Profil: Familienunterhaltung

Party-Games gibt es auf jeder Konsole, aber vor allem mit Kindern stößt man schnell an seine Grenzen. Sony und Nintendo punkten dank PlayStation Move und den Joy-Cons sogar mit waschechter Bewegungssteuerung, allerdings ist das Softwareangebot auf beiden nur begrenzt. Soll es dann auch noch möglichst kindgerecht sein, kommt man um den Kauf einer Nintendo Switch tatsächlich kaum noch herum. Die hat nämlich einige entscheidende Vorteile für Eltern im Gepäck: Die „Nintendo Switch Parental Control“ erlaubt eine genaue Einstellung, auf welche Inhalte das Kind wie lange zugreifen darf und im Bedarfsfall lässt sich die Konsole sogar per Fernsteuerung abschalten. Außerdem ist sie mobil und kann damit im Wohnzimmer und im Kinderzimmer gleichermaßen genutzt werden. Zwar bietet auch die PS4 Eltern mehrere Einstellungsmöglichkeiten, ganz so umfangreich fallen die Optionen und Restriktionen hier aber nicht aus.

Für den eher schmalen Geldbeutel lohnt sich möglicherweise auch ein Blick auf die vergangene Generation. In Sachen Familienunterhaltung gehört die Wii U nämlich auf keinen Fall zum alten Eisen, kann dank diverser Vertreter von Mario Kart und Mario Party mit einem reichhaltigen und kindgerechten Softwareangebot punkten und kommt dank des Bildschirms im Gamepad zumindest zu Hause auch ohne Fernsehgerät aus. Für Liebhaber der Bewegungssteuerung können die bekannten Wii-Fernbedienungen problemlos verwendet werden. Ein großer Nachteil: Obwohl sie noch recht jung ist, wird die Wii U kaum noch mit neuen Spielen versorgt.

Gamer-Profil: Gelegenheitsspieler und Casual-Gamer

Bei Gelegenheitsspielern fällt die Entscheidung schwer, denn hier haben in der Theorie alle Konsolen ihre Vorzüge und Nachteile. PS4 und Xbox One gibt es bereits seit mehreren Jahren, weswegen hier das Spielangebot am breitesten aufgestellt ist. Zudem gibt es mit der Xbox One S und der PS4 Slim bereits verbesserte Versionen auf dem Markt, die leiser sind, weniger Strom verbrauchen und im Falle der Xbox One sogar als 4K Blu-Ray-Player genutzt werden können. Wer Online spielen möchte braucht allerdings in beiden Fällen ein kostenpflichtiges Abonnement, das mit 6,99 EUR (Xbox Gold) bzw. 7,99 EUR (PS Plus) zu Buche schlägt. Neben den Onlineoptionen bekommt man dann aber monatlich kostenlose Spiele, exklusive Rabatte und Testversionen geboten. Aber auch sonst finden sich beispielsweise im PSN Store unzählige Spiele Titel egal ob Adventure, Poker oder sonstiges zumeist sehr günstigen Preisen als Download.

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Auch für die Nintendo Switch gibt es ein paar gute Argumente. Ihre Mobilität macht sie so flexibel wie keine andere Konsole und das Lineup an Exklusivtiteln wird monatlich besser. Nintendo hat sich bisher gegen ein kostenpflichtiges System für den Multiplayer entschieden, eine spätere Einführung ist aber durchaus wahrscheinlich. Zum bisherigen Zeitpunkt ist das gesamte Onlineangebot aber kostenlos verfügbar.

Gamer-Profil: Der Hardcore-Gamer

Wem Begriffe wie 4K Ultra-HD und 60 FPS kein Fremdwort sind und wer mehr als nur ein paar gemütliche Stunden vor der Konsole verbringt, sollte sich die erst kürzlich erschienenen Varianten PS4 Pro und Xbox One X einmal genauer ansehen. Dabei handelt es sich nämlich um in Sachen Hardware deutlich aufgebohrte Varianten der normalen Konsolen. Das Ergebnis der stärkeren Hardware ist in beiden Fällen eine höhere Bildauflösung (4K HD), bessere Bildraten, ein größerer Speicherplatz und schnellere Ladezeiten. Gemessen an der reinen Leistung hat die Xbox allerdings leicht die Nase vorn. Muss man sich auf der PS4 Pro bei vielen Spielen mit Upscaling begnügen, schafft es die Xbox, die allermeisten Games im nativen 4K darzustellen. Wer darüber hinaus einen Gaming-PC sein Eigen nennt, der kann alle gekauften Spiele mit dem „Play Anywhere“-Siegel zudem auch auf seiner Windows-Maschine zocken.

Gamer-Profil: VR-Nerd

Zwar werkelt auch Microsoft an einer VR-Lösung, die wird vermutlich aber eher für den PC erscheinen als für die hauseigene Konsole, was Sony aufgrund mangelnder Konkurrenz kampflos zum Virtual-Reality-König aufsteigen lässt. PlayStation VR ist zwar nicht die beste Lösung auf dem Markt, liegt in Sachen Anschaffungspreis und Bedienung aber weit vorn und ist ein guter Einstieg in die virtuelle Realität. Wirklich lohnende Exklusivtitel lassen sich bisher an einer Hand abzählen. Sony verspricht aber auch weiterhin gute Unterstützung für die Sparte und bringt immer wieder Nachschub.

Die wichtigsten Aspekte der aktuellen Konsolengeneration im Überblick:

Nintendo Switch:

– Schwächere Hardware, aber vollständig mobil
– Gut geeignet für Kinder und Jugendliche
– Nintendo Exklusivtitel (Mario, Zelda, Pikmin, Super Smash Brothers) – Bisher keine Gebühren für Multiplayer

PlayStation 4:

– Varianten für verschiedene Gamertypen (PS4 Slim, PS4 Pro)
– Einzige Konsole mit VR-Unterstützung
– Insgesamt gesehen das beste Softwarelineup
– Für fast alle Multiplayeroptionen ist ein kostenpflichtiges Abo notwendig – 4K mit Upscaling „erschummelt“ (PS4 Pro)

XBOX One

– Varianten für verschiedene Gamertypen (XBOX ONE S, Xbox ONE X) – Beste multimediale Unterstützung (Netflix 4K, Blu-Ray-Player)
– „Play Anywhere“ Spiele auf dem PC und der Konsole
– Abwärtskompatibilität mit früheren Generationen (Xbox 360, Xbox)

– Softwareangebot leicht schwächer und nicht so breit aufgestellt
– Für fast alle Multiplayeroptionen ist ein kostenpflichtiges Abo notwendig

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